Tantra Lingam Massage bl

Der Tantra-Effekt

J. beschreibt seine Tantramassage-Erfahrung besonders eindrucksvoll. Wir haben hier einen poetischen Text über die sieben Tage nach seiner ersten Tantramassage - und einen Bericht über seine Erlebnisse rund zwei Jahre später.  

Wer wissen möchte, was Schritt für Schritt während einer Massage passiert, dem sei der Tantramassage Reisebericht von Sebastian empfohlen.
Die Sicht einer Frau und damit das Erlebnis einer Tantramassage mit Yoni-Massage kann man im "Tantra-Experiment" nachlesen - einem Artikel, den das Frauenmagazin Myself veröffentlicht hat.

Teil 1: Sieben Tage mit der Tantramassage

Sieben Tage sollte ich warten und beobachten, was passiert.

Gut, ich habe in mich hineingehorcht und vereinzelte Eindrücke notiert.

Was ich von der Massage erwarte, habt ihr mich zu Anfang gefragt. Damals habe ich es selber noch nicht begriffen, aber bald nach der Massage habe ich verstanden, dass ich mir einen Traum aus meiner Jugend erfüllt hatte. Damals, als meine Sexualität dabei war zu erwachen, habe ich ein Buch mit erotischen Erzählungen aus „Tausend und eine Nacht“ gelesen. Die Bilder und Träume waren damals sehr abstrakt und entfernt, aber  sehr schön. Von mehr als einer Frau sensibel und erfüllend berührt zu werden – welchen schöneren Traum könnte ein Junge haben? Ihr habt diesen Traum jetzt wahr gemacht. 

In der ersten Nacht nach der Massage habe ich begonnen neu Punkte in meinem Körper zu entdecken. Ich konnte sie in verschiedenster Weise berühren und meinen Körper behandeln.

24 Stunden nach der Massage habe ich begonnen, die heilende Kraft des Tantra zu spüren. Körperliche Beschwerden begannen sich aufzulösen, und dieser Prozess setzte sich fort. Kann eine Frau mehr für einen Mann tun, als ihn zu HEILEN? Ich verneige mich.

Andrea, deine Prostatamassage war für mich eine Befreiung! Ich denke, sie hat konkret eine alte Blockade gelöst und ein Wirbel hat seine Position korrigiert. Ich bin dir für deine etwas meditative und sensible Art äußerst dankbar.

In der zweiten oder dritten Nacht hatte ich einen Albtraum, wie ich ihn in ähnlicher Art ein paar Mal im Jahr habe. Ich werde verfolgt und bin irgendwie so gelähmt, dass ich mich nicht wehren und nicht fliehen kann. Ich muss dann aufwachen, um der Gefahr zu entkommen. Dieses Mal war es anders. Am Schluss konnte ich mich wehren. Ich weiß zwar immer noch nicht, wie die Geschichte schlussendlich endete, aber ich war nicht mehr gelähmt. Die neue Freiheit? Selbstbestimmung?

Am Nachmittag des zweiten Tages hat mich ein Tiefschlaf abgeholt, aus dem es einige Überwindung kostete, zurückzukommen. Sollte meine Seligkeit hier enden? Tat sie nicht.

Fabienne, deine etwas tiefe und liebevolle Stimme und deine direkten Worte, der Duft deiner Haut, deine ehrlichen und lustvollen Berührungen – ich kann sie mir leicht zurückholen und in meinen Erinnerungen wandeln. Deine Lingammassage: Lebenslust und Witz, dein Lachen zum Schluss – auf den Punkt berührend.

Andrea und Fabienne, ihr ergänzt euch in einer anmutigen Weise! Andrea, so habe ich es erlebt, mehr Yin und Fabienne eher Yang. War es Zufall, dass Andrea die Prostata- und Fabienne die Lingammassage gemacht hat?

Ich sitze da und höre Mozart. Mein Bewusstsein ist wohl auf einer etwas höheren Ebene und die Erinnerung ist wunderschön.

Meine sexuelle Energie ist jetzt stärker und reiner.

Ich sehe neue Farben und stelle Sachen aus meinem Kleiderschrank neu zusammen. Das spezielle Grün der Bluse von Fabienne will mir nicht aus dem Kopf.

Bei körperlichen Übungen sind meine Beine jetzt besser geerdet.

Ich leite eine Sitzung mit Mitarbeitern. Mein Stil hat sich etwas geändert. Ich bin sehr gelassen und höre gut zu. Es fällt mir leichter, einen richtigen Ton für sensible Dinge zu treffen. Die Leute scheinen zufrieden. Cool.

Negatives? Nun, das Badewasser war für meinen Geschmack etwas zu heiß, was nicht wirklich schlimm ist. Ach ja, Suchtgefahr – ja, die besteht!

Was bis jetzt bleibt, sind eine wesentlich bessere physische Verfassung, ein klarer Kopf, neue Sehweisen und eine neue Sensibilität, Inspiration und Mut. Und die wiederkehrende Farbe transparentes Gold, Glück.

Und es bleibt ein Heidenrespekt vor eurem Beruf und eurem Können darin!

Es war mein erstes Mal bei Ananda. Danach habe ich verstanden, dass ich es beim ersten Mal noch nicht völlig geschafft hatte, in der Zärtlichkeit anzukommen. Wenn es trotzdem so schön war, wie wird es erst beim nächsten Mal sein, wenn meine Präsenz größer ist? Da geht noch viel mehr!

Mein Dank kommt von Herzen.

J.

Fabienne Tantra Massage
Fabienne

Teil 2: Zuhause ist, wo die Seele sich öffnet

Die lange Suche nach einer guten Tantramassage

Heute soll ein besonderer Tag werden. Ich habe heute Vormittag eine Massage bei Fabienne gebucht. Bei den morgendlichen Vorbereitungen fühle ich mich wie an einem Tag, an dem man zu einer Feier geht. Wir begegnen uns zum zweiten Mal. Das erste Mal war vor etwas über 2 Jahren bei meinem "ersten Mal" bei Ananda und bei einer guten Tantramassage überhaupt. Ich weiß noch, wie ich damals das Internet auf und ab recherchiert habe, um etwas zu finden, was Tantra mit Anspruch versprach, und heute weiß ich, dass sich der Aufwand gelohnt hat.

Nun stehe ich zum sechsten Mal vor der Tür von Ananda und die Treppe zu den Massageräumen hat für mich immer noch etwas von Harry Potter. Sie führt auf den Bahnhof einer anderen Welt, von wo ich den Zug für eine wundervolle Reise nach innen nehmen kann. Und dann diese gepflegten und ansprechenden Räume mit ihrer ganz eigenen Energie. Zuhause ist da, wo die Seele sich öffnet.

Ich merke, dass ich mich riesig freue, als sie mich herzlich drückt. Eine völlig unverstellte, irgendwie sehr erwachsene Frau mit einem guten Herzen, die ein mit Worten etwas schwer zu greifendes sehr einnehmendes Wesen hat, war damals mein spontaner Eindruck - und er ist es wieder. Eine seltsame Vertrautheit stellt sich ein. Ich rede sehr gerne mit ihr.

Eine Tantramassage von deiner großen Schwester?

Unter der Dusche schießt mir plötzlich durch den Kopf: schön, ein bisschen wie mit einer großen Schwester, die du nie hattest! Allerdings meldet sich kurz darauf eine innere Stimme: "Und du willst jetzt eine Tantramassage von deiner großen Schwester haben, oder was?" Ich habe eben eine besonders witzige innere Stimme, mit der es manchmal etwas schwierig ist.

Unter ihren Händen verstehe ich, warum man manche Menschen "eine ehrliche Haut" nennt. Sie hat sie und sie lebt es. Ein gewisser Teil des Geschenks des Tantra beruht darauf, das Geschenk annehmen zu können, habe ich mittlerweile begriffen. Es ist so leicht, wenn man eine ehrliche Haut auf seiner spürt! Ihre Art zu massieren ist unverschnörkelt und liebevoll. Was mich sehr erstaunt, ist, dass sich mein Körper nach zwei Jahren noch bis zu einem gewissen Grad an diese Art erinnern kann. Es ist einfach alles okay, was da ist. Ist das nicht schließlich auch die Philosophie?

Der Anfang der Massage hat denselben schwer zu fassenden Charme wie ihre ganze Art. Es geht alles völlig problemlos und unversehens merke ich, wie gerne ich sie in meinen Rücken gelassen habe, von wo sie mich zärtlich hält. Ein Moment zum Festhalten. Im weiteren Verlauf steigen in mir überraschend viele Bilder eines Waldes auf. Dieser Wald ist ein sicherer Ort, in dem man geerdet ist und frei atmet.

Und dann gibt es noch etwas, was sie auf den Punkt kann, ehrlich und gut. Ich bin nämlich am Schluss nicht mehr im Wald, sondern eher im Himmel. Sie hatte sich am Anfang erkundigt, ob es heute etwas Besonderes gäbe. Ich hatte gesagt, dass ich heute mit etwas Herzhaftem gut was anfangen könnte. Jou, das war es am Schluss denn auch, sehr herzhaft ...

Herzliches Lachen und die Wirkung von gutem Tantra

Und da ist es wieder, dieses herzliche gemeinsame Lachen nach der Massage. Wir biegen uns vor lachen über etwas, das während der Massage passiert ist. Ich werde an diesem Tag noch oft herzlich lachen.

Wir unterhalten uns noch darüber, was gutes Tantra längerfristig bewirkt. Mich hat es unter anderem innerlich befriedet und befreit, sage ich. Irgendwie hat es mich hinsichtlich meiner Gefühle gelassener und von meiner Umwelt autonomer gemacht.

Es war mein erstes Mal, dass ich eine Massage am Vormittag genossen habe, und ich lerne, was es heißt, euphorisch und sensibilisiert durch den ganzen verbleibenden Tag zu floaten. Es ist wie nach wirklich gutem Sex, aber irgendwie auch ganz anders.

Beim Mittagessen lese ich in einer Zeitschrift die Abteilung skurrile Geschehnisse und könnte mich vor Lachen wegwerfen. Dann fällt mein Auge auf eine Schlagzeile über einen dieser vielen völlig sinnlosen Kriege. Ich denke mir, dass ich allen Mächtigen dieser Welt Geschenkgutscheine für Ananda schicken sollte. Wie gut ist es, dass es all diese Menschen gibt, die es sich zum Beruf gemacht haben, das Liebevolle in der Welt zu mehren.
In der Stadt habe ich es ausschließlich mit attraktiven Frauen zu tun und meine innere Stimme fordert Aufklärung, ob ich sie eigentlich locker aus der Hüfte dezent beflirte oder sie nur absichtslos wissen lasse, wie wundervoll sie sind. Ich lasse meine witzige innere Stimme zunächst auf eine Antwort warten, weil ich selber keine Ahnung habe, was da passiert. Absichtslos flirten ist das neue smart, formuliere ich schließlich beim Espresso.

Der ganze Tag im Tantra-Zauber

In einer Einkaufsstraße sehe ich einen verkrüppelten kleinwüchsigen Mann mit einem Jesusbild im Schoß betteln. Als ich ihm etwas Geld gebe, sieht er mich mit seinem einen sehenden Auge ruhig und freundlich an. Wir lächeln uns kurz an und er bedankt sich mit einer tiefen und sonoren Stimme, um die ihn viele professionelle Redner beneiden müssten. Beim Weggehen habe ich eigentlich Lust, mich zu ihm zu setzen und mit ihm zu plaudern und die Welt für einen Moment aus seiner Perspektive zu sehen. Ein sehr bewegender Moment in der warmen Nachmittagssonne, dessen raue Schönheit ich ohne den Zauber des Tantra wahrscheinlich nicht hätte annehmen können.

Gute Tantramassagen haben sicherlich etwas mit Genuss und Sexualtherapie zu tun. Aber sie haben auch damit zu tun, dass sich die Seele und das Herz öffnen.

Der Film des Lebens hat sattere ruhige Farben und das Drehbuch hat mehr Pfiff

Es wurde ein sehr besonderer Tag.
Danke, Fabienne!